Hauswurzen

-Sempervivum-

Die Pflanze die Überlebt!

Egal ob extreme Hitze und Trockenheit oder frostige Temperaturen, die Hauswurzen überleben. 
„Sempervivum kommt aus dem Lateinischen und bedeutet immerlebend. 

Da Hauswurzen gerne Pollen von anderen Arten aufnehmen, entstehen ständig neue Kreuzungen, die sich nicht mehr im Einzelnen definieren lassen. Dafür gibt es aber eine Artenvielfalt die beeindruckend ist. 

Weitere Namen

  • Dachwurz 
  • Steinrose

Hauswurz  ist eine Gattung in der Familie der Dickblattgewächse (Crassulaceae).
Sie wachsen rosettenförmig. Die Blätter sind spitzig. Manche Arten besitzen behaarte Ränder, andere spinnennetzartige Fäden. 

Hauswurzen sind oft rot oder grün, manchmal sieht man aber auch Violett- und Brauntöne.  Ihr Erscheinungsbild ist sehr unterschiedlich und fasziniert so manchen Hobbygärtner (wie mich!). 

Herkunft

Europa und Asien
Hauswurzen wachsen im Gebirge und in fesigen Gegenden. 

Art

Sempervivum

Pflanzengröße

Bodendeckend, die Rosetten sind meist eher klein (5-10cm).

Da Hauswurzen sehr pflegeleicht sind und trotzdem so dekorativ aussehen, haben sie inzwischen eine riesige Fangemeinde.

Im Garten wird diese Pflanze gern als Polsterpflanze verwendet.

Die Blüte

Im Sommer bilden die größeren Pflanzen Blütentriebe aus. Diese können je nach Art unterschiedlich hoch werden. Bei dem echten Hauswurt bis zu 60cm. Die Blüten sind sternförmig und können rosa, rot oder gelb sein. 

Vermehrung

Nach der Blüte vermehrt sich der Hauswurz durch Tochterrosetten, die seitlich wachsen.

Pflege

Die Pflege ist denkbar einfach! Diese Pflanzen überstehen so ziemlich alles außer Nässe! Vorallem keine Staunässe. Wenn die Rosetten in der Feuchten Erde liegen, faulen sie von unten und das bedeutet das Todesurteil der Pflanze. 

Im Winter...

Wenn die Temperaturen längere Zeit unter Null Grad Celsius liegen, kann es passieren, dass der Hauswurz kein Wasser mehr aufnehmen kann, weil dieses gefroren ist. Dies nennt man Frosttrocknis und kann letztendlich auch zum Absterben führen.

Bevorzugter Boden

Hauswurz mögen am liebsten Kakteenerde oder Gartenerde mit Sand gemischt. Als oberste Schicht sollte man Sand, Kies oder Blähton verwenden, damit eine gute Drainage gewährleistet ist und die Rosetten nach einem Regen nicht im Nassen liegen.

Gießen

Gießen muss man nur in extremen Trockenperioden.  Wenn gegossen werden muss, dann niemals auf die Pflanze selbst, sondern den Boden darum herum.

Behaarte Sorten sind empfindlicher gegen Nässe. Im Winter ist es ratsam diese Sorten etwas gegen Regen zu schützen. 

Düngen

Hauswurzen wachsen auf kargen Böden und benötigen normalerweise keine Düngung.

Hauswurzen eignen sich als Dachbegrünung, Beetumrandung oder Grabgestaltung, aber auch für dekorative Töpfe auf dem Balkon.

Sie sind nicht giftig und eignen sich hervorragend für die ersten Gärtnererfahrungen.  Essen sollte man die Pflanze trotzdem nicht. Sie kann Übelkeit und Erbrechen verursachen.

Hauswurz-Arten

Dachwurz
Sempervivum tectorum
  • Echter Hauswurz

Weit verbreitete Art, die grüne Rosetten bildet. Die Blattspitzen sind lila schattiert. Im Sommer bildet diese Art sternförmige rosafarbene Blüten. Der Blütenschaft kann bei dieser Art bis zu 60cm hoch werden.

Spinnweben-Hauswurz
Sempervivum arachoideum

Eine besondere Art, die mit spinnwebenartigen Fäden verziert ist.
Die Rosetten sind entweder grün oder rot gefärbt.
Diese Sorte ist empfindlicher gegen Nässe als andere Arten. 

Europäischer Hauswurz
Sempervivum guiseppii

Europäischer Hauswurz, der kleine kugelige Rosetten bildet. Der Blattrand ist behaart

Berg-Hauswurz
Sempervivum montanum

Heimische Art aus Zentraleuropa. Diese Art wird zwischen 5 und 10 cm groß.

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