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Jetzt wird’s heiß!

Zuerst ein bisschen Chili-Geschichte...

Etwa 6500 v. Chr. wurden bei Mexico City schon wilde Chilis gesammelt. Wann die Menschen angefangen haben, Chilis zu kultivieren, ist bis heute nicht ganz geklärt. Allerdings weiß man, dass die Chilis schon in früher Zeit zu Gewürzen verarbeitet wurden und dass man sie in Peru sogar als Währung akzeptierte.

Christopher Kolumbus brachte Chilis von seinen Reisen mit nach Europa, genauer gesagt nach Spanien, wo sie als Pimienta bezeichnet, was so viel wie Pfeffer auf Spanisch heißt.

In Spanien wurden sie zuerst von Mönchen als Zierpflanze angebaut. Danach dauerte es einige Zeit bis man anfing die Früchte zu essen. Erst 50 Jahre später begann der deutsche Medizinprofessor Leonard Fuchs Chilis näher zu erforschen. 

Bei Ausgrabungen wurde festgestellt, dass die scharfen Beeren schon vor tausenden von Jahren gesammelt und gegessen wurden. Über den amerikanischen Kontinent verbreiteten sich Chilipflanzen von Mexiko nach Brasilien, Chile, Kuba und bis in die Südstaaten der USA. Schließlich fanden sie ebenso den Weg nach Afrika und von dort aus nach Indien, China, Japan, Korea und den Philippinen.

Indien ist heute der größte Chiliproduzent der Welt.

Die Schärfe von Chilis

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